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Klientennewsletter Februar 2010

Studie zur Evaluation des Stoffwechselprogramms metabolic balance

Evaluations-Studie Zusammefassung durch HRetzek

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Aktuelle Informationen und Berichte zu interessanten Themen.

04.02.2011

  • Wer den Fettanteil seiner Nahrung nur ein wenig reduziert, scheint, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen angeht, besser dran zu sein, als derjenige, der sich strikt fettarm ernährt.

Das ergab jetzt eine Studie in Seattle mit 64 Probanden. Ein Teil von ihnen erhielt vier Wochen lang eine Kost mit höherem Fettanteil (40 Prozent Fett, 45 Prozent Kohlenhydrate, 15 Prozent Eiweiß). Der andere Teil ernährte sich wesentlich fettärmer (20 Prozent Fett, 65 Prozent Kohlenhydrate, 15 Prozent Eiweiß). Wie sich herausstellte, sanken die Blutfettwerte bei den Studienteilnehmern mit der mageren Kost weniger, auch LDL, das als „schlechtes“ Cholesterin im Blut gilt und an der Entstehung von Arteriosklerose sowie koronaren Herzkrankheiten beteiligt sein soll, reduzierte sich aber kaum. Das HDL-Cholesterin hingegen, das als „gutes“ Cholesterin gilt, weil es überschüssiges Cholesterin zurück in die Leber transportiert, wo es dann über die Galle ausgeschieden wird, nahm stärker ab.

Grund dafür dürfte die erhöhte Kohlenhydratzufuhr von 65% in der fettarmen Gruppe sein! Diese vielen Kohlenhydrate werden, wenn nicht verbraucht, zu Blut- und Depotfett umgewandelt. metabolic balance® arbeitet aber daran, dass die Öffentlichkeit immer wieder auf diese Thema hin sensibilisiert wird! Global auf alles Fett zu verzichten, bringt mehr Schaden als Gewinn und ist auch nicht nützlich, wenn man Gewicht verlieren möchte.

05.10.2011

  • Mehr HDL-Cholesterin, weniger Herzinfarkte

In einer neuen Forschungsarbeit, in die Daten aus 84 Studien einflossen, kamen Wissenschaftler der Universität Calgary zu dem Schluss, dass eine erhöhte Konzentration von HDL-Cholesterin, auch als „gutes Cholesterin“ bekannt, die Anfälligkeit für einige Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann, Schlaganfälle ausgenommen.Eine weitere Überraschung für die Forscher: Mäßiger Alkoholkonsum trägt zur beachtenswerten Steigerung des HDL-Cholesterins im Blut bei. Das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, sinkt dabei um 25 Prozent.

Auch auf die Gesamtsterblichkeit hat die Dosis von einem Glas Alkohol (das entspricht 15 g) am Tag für Frauen und zwei Gläser (also 30 g) davon für Männer erfreuliche Auswirkungen: Sie geht um 13 Prozent zurück. Jeden Tag ein Bier oder ein Glas Wein zu trinken hat nach diesen Untersuchungen sogar eine größere Wirkung als die Fibrattherapie, die vor allem bei koronaren Arterienkrankheiten eingesetzt wird. Fibrate sind eine Gruppe von Carbonsäuren, mit denen sich hohe Blutfettwerte reduzieren lassen, da der Fettsäureabbau beschleunigt wird. Dadurch nimmt das LDL-Cholesterin im Blut um 10-20 Prozent ab, das HDL-Cholesterin steigt um 5-10 Prozent.

Die Kanadier ermittelten, dass dosisabhängig durch ein Glas Alkohol der HDL-Wert sich im Bereich von 3,5-4 mg/dl bewegte, während es bei der Fibrattherapie 2,6 mg/dl sind. Die Schutzwirkung von Alkohol kann sich also sehen lassen – wenn er denn in Maßen eingesetzt wird.

05.10.2011

  • Weniger Allergien: Ein Misthaufen für Kitas?

Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen und dort mit Pilzen und Bakterien im Stall sowie dem Mist von Kühen und Schweinen in Kontakt kommen, entwickeln weniger Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich als Asthma und Allergien zeigen können.

Ein natürliches Verhältnis zu Dreck und Schmutz, der in den meisten auf Hochglanz polierten Stadtwohnungen fehlt, trägt dazu bei, das kindliche Immunsystem zu stärken. Es kann sich an den Mikroben üben, lernt zu unterscheiden, welche Stoffe tatsächlich zu bekämpfen sind und welche toleriert werden können. Je vielfältiger das „Angebot“ an Umweltmikroorganismen ist, umso mehr Herausforderungen und Übungsmaterial bekommen die Abwehrzellen. Die so verpönten Umweltkeime sind also eigentlich Gesundheitswächter. Das unterstreicht jetzt auch noch mal eine neue Untersuchung von Markus Ege und Erika von Mutius vom Dr. von Haunerschen Kinderspital in München.

Sie kommen zu demselben Ergebnis wie auch Forscher in Finnland und Russland: Kinder auf Bauernhöfen erkranken zu 30 bis 50 Prozent seltener an Atopien und Asthma. Die Forscher überlegen, wie der Lernanreiz für das Immunsystem auch Stadtkindern zugute kommen könnte. So entstand die ungewöhnliche Idee, für eine Studie einige Kitas mit einem gut geschichteten Misthaufen zu bestücken, während andere mit einem normalen Komposthaufen versehen würden. Aus dem Vergleich ihrer Wirkung könnte sich dann ablesen lassen, welcher „Mikrozoo“ am meisten zur Vermeidung von Allergien und Asthma beiträgt.